Für Shop-Betreiber ist gerade die Conversion Rate eine essentielle Kennzahl. Sie legen großen Wert darauf, diese zu optimieren: Dabei konzentrieren sie sich z.B. auf die Erleichterung der Navigation im Online-Shop, die Verhinderung von Kaufabbrüchen oder die Optimierung der Suchergebnisse. Doch eine wichtige Größe wird dabei schnell vernachlässigt. Die Bounce Rate. Hohe Absprungraten reduzieren den E-Commerce-Erfolg und können sogar die Auffindbarkeit im Netz beeinflussen. Wer es also schafft, diese zu verbessern, optimiert damit gleichzeitig seine Conversion Rate.

Bounce Rate: Ich bin dann mal weg

Die Bounce-Rate (Absprungrate) wird definiert als der Anteil an Besuchern, die eine Seite betreten und sofort (nach ca. 5–10 Sekunden bzw. auf der ersten Seite) wieder verlassen. Die Liste der Gründe für das „Bouncen“ ist lang:

  • wenn man im Shop etwas anderes findet als erwartet.
  • wenn die Inhalte nicht ansprechend sind.
  • wenn Struktur und Design abschrecken.
  • wenn die Seite unübersichtlich ist.
  • wenn die Ladezeiten zu lang sind.
  • wenn man sich nicht zurechtfindet.

Um Shop-Besucher nun am bouncen zu hindern, gilt es, die Liste der möglichen Gründe so klein wie möglich zu halten. Dieses Vorhaben stellt viele Shop-Betreiber vor große Herausforderungen. Denn zum Ausmerzen vieler der o.g. Bounce-Gründen wäre es nötig, den Shop für jeden einzelnen User maßzuschneidern. Allerdings kennen Retailer nicht all ihre Nutzer und haben keinerlei Informationen über Besucher, die den Shop zum ersten Mal ansurfen.


Exit-Bounce-RateUnzufriedene Kunden neigen dazu, schnell zu bouncen. Machen Sie es richtig und geben Sie ihnen erst gar keinen Grund, abzuspringen.


Bounce Rate Optimierung meets Situationalisierung

Nun kann man als Shop-Betreiber anfangen, einige Optimierungsmaßnahmen vorzunehmen. Die To Do-Liste ist lang, um einen nutzergerechten, passgenauen Online-Shop zu kreieren: Eine userfreundliche Gestaltung bieten, verbesserte Site-Navigation einbauen, ansprechende Inhalte verwenden, optimierte Produktplatzierung vornehmen oder am Aufbau des Shops feilen. Das geht doch auch einfacher, oder?

Hier kommt die Situationalisierung von odoscope ins Spiel. Dabei wird binnen weniger Sekunden die Situation eines jeden Shop-Besuchers analysiert – unabhängig davon,  ob dieser bereits bekannt ist oder als anonymer User bzw. Erstbesucher surft.

Ziel dabei ist es, dem User einen individuellen Shop zu präsentieren, welcher seiner aktuellen Situation und damit seinen momentanen Bedürfnissen entspricht. Denn ein User, der den Shop an einem Montagvormittag mit seinem Smartphone gezielt über den neusten Newsletter eines Business-Magazins betritt, verfolgt andere Interessen und Intentionen als jemand, der an einem verregneten Samstagabend mit seinem Tablet auf Facebook surft und die neuste Kollektion seiner Lieblingsmarke angezeigt bekommt.

Situationsdaten wie Tag, Uhrzeit, Device, Standort, Wetter oder Referrer liefern uns also wichtige Informationen über die aktuellen Bedürfnisse eines Online-Shoppers. Anhand dieser situationsbezogenen Daten werden Zusammenhänge zu historischen Daten gebildet, die wiederum Rückschlüsse auf die Kunden selbst zulassen. Anstatt wie üblich auf der Landingpage das anzuzeigen, was für alleBesucher am besten funktionierte, ermöglicht Situationalisierung, genau die Inhalte einzubinden, die für den aktuellen Nutzer wirklich relevant sind. So bietet der Shop jedem einzelnen User exakt die Anreize, die ihn zum Bleiben bewegen. Durch die Anpassung der Produktpalette, Key Visuals, Bilder, Slider, Haupt-Kategorien, Schnäppchen-Angebote oder Content kann die Bounce Rate also erheblich gesenkt werden.


Famile-ShoppingJeder Kunde befindet sich in einer anderen Situation. Um die Bounce Rate zu optimieren, sollten Sie allen Besuchern ein individuelles Shopping-Erlebnis ermöglichen.

 

 


Machen Sie es wie ihre stationären Kollegen

Im Geschäft werden die Kunden gut beraten, unterstützt und bekommen die Produkte gezeigt, die sie wirklich sehen wollen. Sie fühlen sich wohl und verbringen oftmals viel Zeit bei ihrem Einkauf. Doch was der stationäre Handel kann, können Online-Shops schon lange. Ein Beispiel: Ein User, der auf der Suche nach einem Paar Schuhe ist, wird via Instagram auf die Landingpage der angesagten Marke weitergeleitet. Der Online-Shop ist sehr groß und hat ein riesiges Produktportfolio. Deswegen ist es wichtig, dass dem Besucher bereits auf der Startseite die für ihn relevanten Produkte angezeigt werden und der Shop ganz nach seinen Präferenzen gestaltet ist.

Dies ist durch Situationationalisierung von odoscope binnen weniger Millisekunden möglich. So blendet der Online-Shop dem Besucher auf Anhieb die Schuhe ein, die ihm mit der größten Wahrscheinlichkeit gefallen werden. Auch Merkmale wie Hersteller, Preisspanne, Design und Material werden berücksichtigt und an die möglichen Interessen des Nutzers angepasst. Zusätzlich dazu erkennt das System, dass dieser Nutzer mit einem iPhone surft und gestaltet den Shop entsprechend mobile-freundlich. Es wird also den stationären Geschäften gleichgetan: Durch odoscope kann wie im echten nutzer- und kundenorientiertem Verkaufsgespräch auf die Bedürfnisse des Besuchers eingegangen werden. Der gesamte Online-Shop wird so gestaltet, dass der User eine exzellente Customer Journey durchläuft, welche mit einem einzigartigen Einkaufserlebnis und relevanten Inhalten glänzt. Und weil sich der Interessent dann von Anfang an richtig angesprochen, gut beraten und wohl fühlt, wird er bleiben und nicht bouncen.


Shop_Beratung-1Auf der Suche nach den richtigen Schuhen: So ermöglichen Sie ein reibungsloses, individuelles Einkaufserlebnis, ohne dass Ihre Kunden einen einzigen Gedanken ans bouncen verschwenden.


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