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Wenn man an die Digitalisierung, künstliche Intelligenzen und die immer größer werdenden Datenmengen denkt, fällt ein Begriff immer häufiger ins Auge: „Operational Intelligence“. Diese Technologie wird in vielen Unternehmensbereichen immer populärer: Sie mausert sich zu DER Überflieger-Technologie, wenn es darum geht, gesammelte Daten gewinnbringend, vollautomatisiert und in Millisekunden zu verarbeiten. Die neuartige Technologie stellt für alle Branchen eine erhebliche Chance dar, in denen die Anpassung an Live Events oder die Optimierung von Prozessen eine große Rolle spielen. In diesem Blogpost zeigen wir spannende und inspirierende Einsatzfälle der disruptiven Technologie, die sogar Leben rettet.

Doch was genau kann Operational Intelligence eigentlich leisten?

Operational Intelligence führt zunächst alle vorhandenen Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen zusammen und hebt so den brachliegenden Datenschatz. Im nächsten Schritt kommt es zur Analyse: Korrelationsbasierte Big Data-Echtzeitanalysen liefern Unternehmen bislang unerkannte Zusammenhänge aus riesigen Datenmengen. Für die Darstellung der konsolidierten Informationen stellen die OI-Plattformen im Normalfall intuitive Dashboards bereit welche selbst für nicht datenaffine User verständlich aufgebaut sind. So können visuelle Einblicke in Zusammenhänge und Vorgänge der IT- und Geschäftsprozesse gegeben werden und Probleme, Engpässe sowie potenzielle Geschäftschancen aufgedeckt werden. Durch anschließende präskriptive Analysen werden automatisierte Entscheidungen getroffen, um die Analyseerkenntnisse bestmöglich umzusetzen.
Erfahren Sie mehr über Operational Intelligence und den Unterschied zur Business sowie Artificial Intelligence in diesem Blogpost.


WandelOperational Intelligence bringt wieder Licht ins Dunkle und hilft durch seine Vielfältigkeit, Geschäftsprozesse positiv zu verändern.


Die Industrie setzt auf die Vielfältigkeit von Operational Intelligence

Dass Operational Intelligence vielfältig einsetzbar ist, zeigen verschiedene Beispiele aus Bereichen, in denen die Digitalisierung Schritt für Schritt Einzug hält. Denn nicht nur der Online-Handel greift erfolgreich auf die Technologie zurück, wie wir in diesem Praxisguide gezeigt haben.
Das Buzzword „Industrie 4.0“ stellt nicht nur einen in aller Munde stehenden Begriff dar. Vielmehr bietet sie besonders für Operational Intelligence vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Denn der Industriesektor verfügt über ein hohes Aufkommen an verschiedensten Daten aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Dies erfordert, Big Data zu verstehen und Echtzeitanalysen für Entscheidungen in Prozessen zu implementieren. Deshalb hilft Operational Intelligence hier beispielsweise dabei, die Wertschöpfungskette zu optimieren, den IT-Bereich stabiler zu machen oder Sicherheitsbedrohungen zu erkennen.
Nach diesem Muster findet OI auch im Security Bereich vieler Unternehmen Anwendung: Unterschiedliche Ebenen der Infrastruktur werden kontinuierlich nach bestimmten Mustern untersucht, um Cyber-Angriffe aufzuspüren. So kann ungewöhnliches Verhalten im Unternehmensnetz erkannt und potenziellen Bedrohungen vorgebeugt werden.


Cyber_AngriffSind wir sicher? - Operational Intelligence hilft großen Unternehmen, diese Frage zu beantworten sowie sich vor Hacker-Angriffen und Cyber-Kriminalität zu schützen.


Durch künstliche Intelligenz Leben retten? Operational Intelligence macht‘s möglich

Im Gesundheitswesen wird die Technologie eingesetzt, um für einen besseren Schutz der Patientenakten zu sorgen, Prozesse zu optimieren oder einen schnelleren Informationszugang über Patientendaten für Ärzte und Krankenschwestern zu gewährleisten. Aber auch für die automatisierte Nachbestellung und Vorratsüberprüfung von Medikamenten durch Echtzeit-Analyse der Bestandsdaten kann Operational Intelligence angewandt werden.
Intelligente Technologien können sogar Leben retten: In einem Krankenhaus in den Niederlanden haben sich Ärzte zum Ziel gesetzt, die Zeit von der Meldung einer Herzattacke bis zur Behandlung zu verkürzen. Hierfür wurden zunächst sämtliche Prozesse analysiert: Angefangen von der telefonischen Meldung über die Anfahrt bis hin zur Ankunft und Weiterbehandlung im Krankenhaus. Nach der Zusammenführung und Auswertung sämtlicher Daten kann dem Notfallpatienten heute der nächstverfügbare OP-Saal statt, wie bisher, lediglich das nächstgelegene Krankenhaus zugewiesen werden. Dadurch ließ sich die Zeit zwischen Anruf und Operation um 20 Minuten verkürzen und viele Leben retten.

Auch die Bahn springt auf den Zug der Digitalisierung auf

Die Bahn hat mit Operational Intelligence eine intelligente Lösung gefunden, mit der sie alle Maschinendaten im Griff hat. Ein Beispiel ist die Nutzung von Fahrzeugdaten zur Instandhaltung und Prozessoptimierung: Güterloks werden mit Diagnoseboxen und Sensorik ausgestattet, um im ersten Zuge Fahrzeugdaten erfassen zu können. Via Mobilfunknetz werden diese Daten an einen zentralen Rechner übermittelt. Durch eine darauffolgende Analyse können Zustände bewertet werden (z.B. Kühlwassertemperatur). Durch die präskriptiven Analysen ist sogar das Auslösen von Alarmen und Auswerfen von Handlungsempfehlungen möglich.


BahnhofAuch für die Kunden gibt es durch OI Vorteile: Durch die Kombination von Streckennetz- und Maschinendaten soll es bald möglich sein, dass Kunden die Loks der Flotte genau orten können.